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Ubud: 19.06 - 22.06


Nachdem ich schon einmal auf Bali war und die Insel eher mit gemischten Gefühlen verlassen hatte, habe ich noch einen zweiten Anlauf gestartet. Da mir Ubud so oft empfohlen wurde und ich auch ein paar mehr Einblicke in die balinesische Kultur erhalten wollte, sollte es zunächst nach Ubud gehen. Warum die Tage wortwörtlich ins Wasser gefallen sind und ein Regentanz nun eine ganz andere Bedeutung für mich hat, könnt ihr hier lesen.



Was verbindet man mit Ubud? Satt grüne Reisterassen, zahlreiche Yoga Studios, historische Tempel und ganz viel lässigen und entspannten Charme! Das hatte ich vorab oft gehört und ich muss sagen, dass ich mich von Anfang an auch sehr wohlgefühlt habe. Die Straßen mit den kleinen Geschäften und den süßen Cafés hatten einfach ihren Charme und haben zum reinschauen eingeladen.


Ansonsten war Ubud touristischer als erwartet. Ich hatte es mir eigentlich etwas idyllischer und nicht so überlaufen vorgestellt, aber es war alles sehr belebt und voll. Gerade nachdem ich aus dem untouristischen Nusa Lembongan kam, ist mir das sehr bewusst geworden. Aber der gemütlichen Atmosphäre des Ortes hat dies nicht geschadet. Ich hatte es mir einfach nur anders vorgestellt :)



Gewohnt habe ich die drei Tage im Puji Hostel, welches super bewertet war und verschiedene Dorms im Angebot hatte. Ich habe im 10 Personen Mix Dorm geschlafen und es war richtig lustig! Frühstück war für einen Preis von 5€ pro Nacht enthalten und das Hostel hatte sogar einen tollen Pool mit Blick auf die Reisterassen. Diesen konnte ich nur leider nicht nutzen, weil es ganz untypisch für die Jahreszeit einfach jeden Tag in Ubud geregnet hat. 


Normalerweise gibt es auf Bali in den Sommermonaten insgesamt einen Regentag und wir haben direkt drei hintereinander gehabt. Und wenn es in Asien regnet, ist es auch nicht vergleichbar mit Deutschland. Meist hält der Regen über Stunden an und ist dazu auch viel stärker als bei uns. Binnen kürzester Zeit haben sich die Straßen deshalb täglich in Flüsse verwandelt. 



Mein Plan mir vor Ort einen Roller zu mieten und die Gegend mit den vielen Reisterassen zu erkunden, ist deshalb auch leider ins Wasser gefallen. Dafür wurden wir allerdings mit satt grüner Natur und entspannten Tagen in lässigen Cafés und Restaurants belohnt. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir das Lokal „Umah Pizza“ nicht weit entfernt von dem Hostel. Dort wurde die Pasta selbst gemacht und die Pizza im Steinofen gebacken. Günstig war es dort auch, aber das beste war die Oreo Pizza als Dessert - Träumchen :)


Einen Abend war ich mit ein paar Leuten aus dem Hostel auch in der CP Lounge. Das ist eine coole Bar, in der es jeden Abend Livemusik gibt und in der man auch gemütlich sitzen kann, falls man nicht tanzen mag. Leider hat es auf dem Weg dorthin schon so angefangen zu regnen, dass wir trotz Schirm schon richtig nass waren. In der Bar angekommen war uns dann alles egal und wir haben zwei Stunden im strömenden Regen zu der Livemusik getanzt. Das war richtig cool, vor allem weil auch immer und immer mehr Leute dazu kamen und sich alle richtig gehen lassen haben :) 



Ansonsten haben wir uns die Regentage noch auf dem überdachten Markt und in einer Cooking Class vertrieben. Meinen ganzen Trip wollte ich schon an einem Kochkurs teilnehmen und in Ubud hat es dann endlich geklappt. Neben dem traditionellen Nasi und Mie Goreng haben wir auch noch ein Curry, eine Suppe und Saté Spieße inklusive Saucen gezaubert. Ein Dessert gab es natürlich auch und alles in allem war es ein schöner Tag mit viel zu viel essen :)


Liebste Grüße,

Sophia 


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