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Kuba - Trinidad: 14.02 - 15.02



Nachdem wir zwei Tage Cienfuegos bereist haben, ging es weiter in den Süden nach Trinidad. Im Nachhinein ist uns die Stadt echt negativ im Gedächtnis geblieben. Unseren geplanten Aufenthalt von zwei Nächten haben wir deshalb auf eine verkürzt. Wie es dazu kam, könnt ihr hier lesen. 



Erst einmal zur Unterkunft. Die Villa Martha wurde uns von Freunden empfohlen und war auch wirklich toll. Wir hatten ein großes Zimmer, ein schönes Bad und das Frühstück war auch super! Nachdem wir angekommen sind, haben wir uns erstmal auf den Weg zum berühmten Wasserfall gemacht. Es gibt zwei rund um Trinidad und die meisten Touristen machen die Tour zum Javira Wasserfall und legen die Strecke auf Pferden zurück. 


Da wir aber beide keine Pferdeliebhaber sind, haben wir uns entscheiden die 6 Kilometer zu Fuß zu gehen und der Weg war super abenteuerlich. Als wir allerdings nicht weiter gekommen sind, weil alles mit Stacheldraht eingezäunt war, haben wir uns umentschieden und sind zu dem Salto de Cubano Wasserfall gelaufen, welcher noch einmal zwei Kilometer weiter entfernt ist. Für die Strecke haben wir über zwei Stunden gebraucht, weil die Wege sehr schlecht waren und man wirklich aufpassen musste beim Wandern. 



Der Ausblick hat sich für einen Eintrittspreis von 6€ auch nicht wirklich gelohnt, aber man konnte auch im Wasserfall baden und wir haben es letztendlich als Workout angesehen. Kurz vor dem Wasserfall gab es auch noch eine Kaffeeplantage, bei der einem Kaffeepflanzen gezeigt und das gesamte Vorgehen bis hin zum fertigen Kaffee erläutert wurde. Verkosten und kaufen konnte man den Kaffee vor Ort natürlich auch und dieser war echt sehr gut :)



In der Nähe von Trinidad gibt es auch den Strand Playa Ancon, aber da es in Trinidad recht bewölkt war, haben wir uns gegen die Tour dorthin entschieden. Der Strand soll aber auch nicht ganz so karibisch und traumhaft sein und recht viele Algen enthalten. Die Erfahrungen haben jedenfalls andere Touristen aus unserem Hostel gemacht. 


Trinidad war ansonsten recht touristisch. Es gab kaum einheimische Lokale und alles war stark auf den Tourismus ausgelegt. Man wurde andauernd angesprochen, ob man nicht Touren machen möchte, es gab viele Souvenir Shops und auch die Preise waren für Kuba recht hoch. 



Wo viele Touristen sind, ist das Nachtleben ja meist auch recht gut und so war es in Trinidad auch. Nach dem Abendessen sind wir zunächst zum Parque Cespedes gegangen, weil es dort eine riesen Party zu Salsaklängen auf der Straße gab und danach sind wir zu einer Disko gegangen, die mitten in einer Höhle war. So etwas hatte ich noch nie gesehen und das war wirklich richtig cool! Die Atmosphäre war toll, die Stimmung Bombe und den Drinks viel zu gut :P 



Was uns allerdings in Trinidad negativ im Gedächtnis geblieben ist: die Locals haben uns ständig versucht über den Tisch zu ziehen. An Straßenständen wurde von Touristen der vielfache Preis genommen, im Supermarkt wurden wir falsch abkassiert und selbst angestimmte Preise wurden im Nachhinein widerrufen. Die ständigen Diskussionen sind uns letztendlich so auf die Nerven gegangen, dass wir unseren Aufenthalt dann sogar auf nur eine Nacht verkürzt haben und direkt am nächsten Tag nach dem Frühstück weitet gereist sind. 



Auf dem Weg zum nächsten Ort Sancti Spíritus haben wir dann auch noch bei der Zuckerplantage und dem Sklaventurm angehalten. Der Ausblick hat sich für einen Eintrittspreis von knapp 1€ auch gelohnt. Aus Trinidad werden dorthin auch direkt Taxen oder richtige Touren angeboten.


Liebste Grüße,

Sophia 


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